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Veröffentlicht am: 11.10.17

Film ab! - Stuttgarter Kinderfilmtage

Das Initiativbüro unterstützt „Lokale Netzwerke für ein Gutes Aufwachsen mit Medien“ bei der Gründung und Gestaltung von Angeboten zur Medienerziehung in Familien. In dieser Rubrik stellen wir Ihnen je eins unserer Lokalen Netzwerke vor, diesmal das Netzwerk Stuttgarter Kinderfilmtage. Alexandra Schwarz, Evangelisches Medienhaus GmbH, gibt Einblicke in ihr Netzwerk.

Frau Schwarz, was war Ihre Motivation, ein Netzwerk zu gründen?

Als Kooperationspartner stemmen wir als Evangelisches Medienhaus GmbH schon seit über 20 Jahren gemeinsam mit der Volkshochschule Stuttgart TREFFPUNKT Kinder und dem Stadtmedienzentrum Stuttgart sowie der Aktion Jugendschutz das Festival Stuttgarter Kinderfilmtage mit steigendem Umfang. Als wir von der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ erfahren haben, war es nur ein kleiner Schritt die bisherige Kooperation aufzuwerten und offiziell als Netzwerk aufzutreten.

Was passiert in diesem Jahr zu den Stuttgarter Kinderfilmtagen?

Wir haben für den 5. bis 10. Dezember wieder ein buntes Programm mit Filmen, Gästen und Mitmachaktionen für Kinder von 4 bis 12 Jahren zusammengestellt. In diesem Jahr widmen wir uns Filmen und ihrer Filmmusik und der Länderschwerpunkt liegt auf den Niederlanden. Über die Preisvergabe entscheidet einzig unsere Kinderjury. Eine Neuheit ist, dass es neben den jungen Video- und Radioreportern auch Kinderzeitungsreporter geben wird. Sie interviewen die Besucher und Gäste des Filmfestivals. Zusätzlich wird am 6. Dezember wieder ein medienpädagogischer Fachtag für pädagogische Fachkräfte und Interessierte stattfinden. Die Kinderfilmtage enden sonntags mit einem Aktions- und Erlebnistag für Familien.

Was ist das Besondere an Ihrem Netzwerk?

Wir zeichnen uns durch unsere Vielfalt und die praktizierte Medienpädagogik aus. Wir stärken durch die filmische Bildung die Medienkompetenz von Kindern und Erwachsenen. Die Zuschauer sollen die gezeigten Filme nicht allein konsumieren. Wir bieten nach den Filmen pädagogisch angeleitete Filmgespräche, um die teils schwierigen Inhalte zu verarbeiten. Aber auch kreative Aktionen oder ein persönlicher Austausch mit den Regisseuren und Schauspielern ermöglichen den Kindern ein intensives Filmerleben in der authentischen Atmosphäre des Kinosaals. Die Stuttgarter Kinderfilmtage haben sich in den vergangenen Jahrzehnten außerdem zu einer Marke in der Filmstadt Stuttgart entwickelt. Daher ist uns auch daran gelegen immer wieder Neues auszuprobieren und inhaltlich und bei der Durchführung am Puls der Zeit zu bleiben.

Welche Tipps würden Sie Einrichtungen geben, die ihre ersten Schritte als Lokales Netzwerk planen?

Machen Sie sich Gedanken, was Sie erreichen wollen und schauen Sie sich dann nach geeigneten Partnern um, die Sie in Ihrer Arbeit ergänzen. Was einer nicht alleine leisten kann, kann so verwirklicht werden. Vernetzte Kooperationen ermöglichen, dass Einrichtungen gemeinsam größere Veranstaltungen durchführen können. Durch geteilte Kompetenzen und Ressourcen entstehen erstaunliche Synergien in einem Netzwerk.



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