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VERNETZEN

Veröffentlicht: 08/2016

Checkliste: Erste Schritte zum erfolgreichen „Lokalen Netzwerk für ein Gutes Aufwachsen mit Medien“

Diese Checkliste unterstützt Sie bei der Gründung und Gestaltung Ihres lokalen Netzwerks. Die Anleitung enthält Anregungen von der ersten Idee bis hin zur Verstetigung des Netzwerks. Haken Sie die einzelnen Schritte nach Erledigung ab, Abweichungen sind in der praktischen Umsetzung für Ihr lokales Netzwerk möglich.

Laden Sie sich die Liste als PDF-Dokument zum einfachen Ausdrucken und Ankreuzen herunter.



Ansichtsexemplar

Die Idee

  1. Hintergründe für ein lokales Netzwerk
    • Sie möchten an Ihrem lokalen Standort Familien in der Medienerziehung unterstützen.
    • Sie sind bereit Kompetenzen und/oder Ressourcen in ein gemeinsames Netzwerk einzubringen.
    • In einem Netzwerk sehen Sie die Chancen zur Erweiterung des eigenen inhaltlichen Angebotes und zur Erreichung neuer Zielgruppen.
    • Sie sind bereit, ihre Angebote zu erweitern und hierfür neue Kompetenzen zu erwerben, etwa durch die Qualifizierung von Mitarbeitenden.
  2. Lokales Netzwerk gründen
    • Sie bilden ein Netzwerk aus drei lokalen Einrichtungen mit:
      • einem medienpädagogischen Partner
      • einem Partner mit Kontakten zu Kinder, Jugendlichen und Familien
      • einem strategischen Partner/ einem weiteren Partner mit Kontakten zu Kinder, Jugendlichen und Familien.
    • Für alle Partner ist Medienerziehung in Familien ein wichtiges Thema.
  3. Partner suchen und finden
    • Sie suchen und finden Partner für Ihr Netzwerk, z. B. in diesen Bereichen:
      • Bildungseinrichtungen, z. B. Schulen, Kitas, Volkshochschulen
      • medienpädagogische Einrichtungen, z. B. Medienkompetenzzentren, Vereine der kulturellen Bildung, Bibliotheken
      • kommunale Einrichtungen, z. B. Jugendamt, Bezirksamt, Jobcenter
      • außerschulische Einrichtungen, z. B. Stadtteilzentren, Familienzentren, Sportvereine, Jugendclubs, Mehrgenerationshäuser uvm.
    • Sie informieren sich über Möglichkeiten der Finanzierung, z. B. Drittmittel, Eigenmittel, Kompetenzen und Technik der Partnereinrichtungen
    • Sie finden sich als Netzwerk und können sich nun über weitere Schritte gemeinsam austauschen.

Das Netzwerk gründen

  1. Zusammenschluss im Netzwerk
    • Sie stellen ihre Ziele im Netzwerk vor. Sie finden gemeinsame Ziele (z. B. die Unterstützung von Familien mit Migrationshintergrund).
    • Sie erstellen einen Zeitplan, indem Sie alle Ziele berücksichtigen. Sie legen die ersten Schritte zur Umsetzung fest.
    • Sie ernennen eine Einrichtung zum Koordinator des Netzwerkes. Der Koordinator kommuniziert die Aufgaben und Abstimmungen und übernimmt administrative Aufgaben.
    • Sie verteilen einzelne Aufgaben im Netzwerk nach den jeweiligen Stärken der Partner. Sie können auch Aufgaben doppelt vergeben. Vergessen Sie nicht, die Öffentlichkeitsarbeit als Aufgabenpaket zu vergeben.
  2. Anerkennung
    • Nach Ihren ersten Praxiserfahrungen als Netzwerk melden Sie sich beim Initiativbüro und füllen einen Steckbrief (https://gutes-aufwachsen-mit-medien.de/vernetzen/) aus.
    • Sie erhalten zur Unterstützung Ihrer Sichtbarkeit das Logo der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ und werden auf unserer Webseite dargestellt. Sie sind nun Teil der Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
  3. Austausch in der Netzwerkarbeit
    • Sie fördern einen regelmäßigen Austausch auf Augenhöhe mit allen Partnern, z. B. durch Planungstreffen oder Nachbesprechungen.
    • Sie stellen durch regelmäßige Gespräche sicher, dass die Erwartungen und Ziele der beteiligten Einrichtungen berücksichtigt werden.
    • Sie beachten eine Anlaufphase in der Netzwerkarbeit, denn die Zielgruppenakquise, die Öffentlichkeitsarbeit und der Aufbau von Netzwerkstrukturen benötigen etwas Zeit.

Der Ausblick

  1. Die Netzwerkarbeit
    • Sie versuchen neue Veranstaltungsformate.
    • Sie schaffen Angebote für weitere Zielgruppen, um Ihren Wirkungskreis zu vergrößern.
    • Sie gehen mit neuen Wegen auf Ihre (erweiterte) Zielgruppe zu, indem Sie z. B. aufsuchende Medienarbeit leisten, neue Einrichtungen im Netzwerk aufnehmen, die persönliche Ansprache (evtl. mehrsprachig) ausweiten
    • Sie erfragen bei Ihren Zielgruppen die Bedarfe, z. B. relevante Themen und Fragestellungen oder die zeitliche Verfügbarkeit.
    • Sie entwickeln Ihre Ansätze nach den Rückmeldungen Ihrer Teilnehmenden weiter.
    • Sie versuchen Ihr Netzwerk zu erweitern. Nutzen Sie die Möglichkeiten von bestehenden Netzwerken und suchen Sie neue Partner für Ihr Netzwerk.

Bei Fragen können Sie sich an das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ wenden, wir unterstützen Sie gern. Zur Beratung und zum Erfahrungsaustausch bieten wir Ihnen zusätzlich Online-Konferenzen an. Wenn Sie uns über die Termine und Aktionen Ihres lokalen Netzwerks informieren, können wir diese auf der Webseite veröffentlichen und Ihr Netzwerk nach Außen präsentieren.



Direkter Download (pdf, 0.223 MB)
Initiativbüro "Gutes Aufwachsen mit Medien"
Logo der Kampagne 'Gutes Aufwachsen mit Medien'

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